Matti

Linke

Poetry Slam

Ein erster Eindruck

Als Bühnenautor und Literaturstudent kennt sich Matti Linke mit dem gesprochenen und geschriebenen Wort gut aus. Seit sieben Jahren steht er auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum und konnte 2022 den Titel „Landesmeister im Poetry-Slam für Niedersachsen und Bremen“ gewinnen. Die Freude am kreativen Einsatz der Sprache vermittelt er an die Workshopteilnehmenden.

Ein zweiter Eindruck

Ein konstitutives Element beim Poetry-Slam ist die Offenheit des Formats: Ein Text kann frei im Hinblick auf die Form, den Inhalt und die Performance gestaltet werden. Die Grundlage eines Bühnentextes ist also ein kreativer Zugang zur Sprache.Mit diesem Zugang bietet Matti in seinen Kursen ein Perspektivangebot im Hinblick auf die deutsche Sprache. Vor allem für Deutschlernende kann dieser von klassischen Unterrichtsmethoden entstaubte Ansatz das Interesse für Deutsch als Fremdsprache wecken.

Auftritte
220

Matti tritt solo bei Poetry-Slams, Leseshows und anderen Bühnenformaten auf. Als Teil des Künstlerkollektivs Wortspiel agiert er auch im Team. Dabei führte ihn sein Weg schon durch mehr als 80 verschiedene Städte in fast allen Bundesländern und über die deutschen Landesgrenzen hinweg. Dabei stand er schon auf großen Bühnen, wie bei dem Deichbrand-Festival, der Staatsoper Hannover oder dem Stadtsaal in Wien im Halbfinale der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry-Slam 2022.

Workshops für SchülerInnen
40

Anders als im Rahmen des klassischen Leistungsrasters der Schule stehen beim kreativen Schreibprozess die folgenden Fragen im Mittelpunkt: Welches Thema möchte ich ansprechen? Wie kann mir die Sprache dabei helfen, mich auszudrücken? Welche Formen des Ausdrucks gibt es? Welche Wirkung kann ich durch meinen Text erzielen? Matti möchte den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, eine intrinsische Motivation zum Schreiben zu entwickeln. Beim Vortrag geht es dann um die Elemente des Stimmeinsatzes und der Performance.

Fortbildungen für LEhrende
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Matti
Linke
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Kreative Schreibprozesse leben von Formen, die wir für nichtsprachliche Phänomene finden: Wörter, die Gedanken abbilden. Welche Gedanken dir kommen, hängt von den Assoziationen ab, die du ziehst. Hier können Übungen und Inspirationsanstöße eine Hilfe sein. Damit erklärt sich aber noch nicht völlig, voraus sich ein Text speist, denn was vor allem zählt, ist die Individualität des Einzelnen: In unseren Erfahrungen und Erinnerungen liegt ein nahezu unerschöpflich kreatives Potential. Dabei gibt es eine Grenze zwischen Persönlichem und Privatem: Ein Workshop ist keine Therapiestunde. Außerdem bewegen wir uns in einem einigermaßen begrenzten Raum: Sprache ist ein diskursiv geordnetes System. Dazwischen gibt es aber Felder, die sich in ungeahnten Weiten erstrecken: Das Spiel mit der Sprache ist ein freies Spiel, das deine Individualität dazu auffordert, die nächste Karte zu ziehen.